sweet yellow

Design & Produktentwicklung

KARIN ZIEGLER
"Ich kreiere Blutsgeschwister Mode als eine Einladung, das Leben zu lieben und, während man mit beiden Beinen im Leben steht, die Gedanken reisen zu lassen, hinein in fantastische Geschichten, ferne Orte und ferne Zeiten. Sei Du selbst, sei wer, wo und was Du willst, einfach frei!"
Karin Ziegler

Gründerin, Chefdesignerin und Geschäftsführerin Karin Ziegler ist das Herz von Blutsgeschwister und eine unversiegbare Quelle an Kreativität und Phantasie. Sie schneidert und kreiert mit Herz, Hand und Verstand Kleidung, die unsere Emotionen im innersten berührt.

Aufgewachsen in Friedrichshafen am Bodensee, begab sie sich zuerst in die meisterlichen und strengen Hände von Annemarie Baumann, Damenschneiderobermeisterin, um dort das Damenschneiderhandwerk von der Pike auf zu lernen.

Im Anschluss betrachtete sie das Gelernte mit neuen Augen und begann in ihrer Gesellenzeit mit Jersey zu experimentieren und gelernte Tradition und historische Stilelemente mit den Vorzügen der elastischen Ware zu kombinieren.

Die Liebe zur Mode und ein großer Wissensdurst führte Karin als nächstes nach Stuttgart, für ein Studium an der Staatlichen Modeschule, die ihr die Tür zur Modeindustrie öffnete. Dort entdeckte sie die Magie der Schnittkunst und den Zauber gemusterter Stoffe. In diesen Lehrjahren nähte und testete Karin ihre Eigenkreationen an sich selbst und Freundinnen. Sie war begeistert von der Kraft dieser mit Liebe gemachten Kleidung.

Mit der Idee "Blutsgeschwister" bereits im Herzen, sammelte Karin während ihrer Design Tätigkeit bei HUGO /Hugo Boss wertvolle Erfahrungen in der Welt der Mode.

Der Erfolg gab ihr recht, bereits nach wenigen Jahren und nach Gewinn des New Face Awards der Zeitschrift BUNTE, (Ispo new Generation Award) hatte sich Blutsgeschwister zu einer deutschlandweit bekannten und anerkannten Marke entwickelt.


Über den unverwechselbaren Stil hinaus, der sich mit der Zeit herauskristallisierte, legt Karin besonderen Wert auf gute und langlebige Lieferantenbeziehungen, die ein faires und vertrauensvolles Miteinander erst möglich machen.
Mit ihr entwickelt sich Blutsgeschwister stetig weiter. Dazu hat auch der Umzug nach Berlin beigetragen. Dort arbeitet und lebt Karin noch heute.


Im Zuge der Kampagne #NoUniform, ist dieses Video entstanden. Darin spricht Karin über Ihre Ideen hinter den Designs, ihren Umgang mit Verantwortung als Karrierefrau und Familienmensch und ihr Rezept zum Younique-Sein.


SO ENTWICKELN WIR

Ein Einblick in den Arbeitsalltag unseres Design- und Produktentwicklungsteams
1. Wir erzählen (Stoff-)Geschichten

Am Anfang steht die Geschichte. Ohne die wäre die Entwicklung einer Blutsgeschwister-Kollektion kaum denkbar. Hier ist ganz viel Phantasie und Kreativität im Spiel. Gründerin und Head of Design Karin Ziegler und ihr Team stecken in diesen Prozess viel Zeit und vor allen Dingen ganz viel Gefühl. Denn das braucht es, um in einer Saison gleich drei Kollektionen und somit drei Kollektions-Geschichten zu kreieren. Gerne werden zeitgeistige Themen wie die Kollektion "Die stärksten Frauen der Welt" erdacht, oft dient Märchenhaftes, wie die Kollektion "The Wizard of Bluts" als Inspiration, oder es wird einfach ein abstraktes Wort wie "Super" aufgegriffen und kreativ zu einer Geschichte entwickelt. Eins haben alle Themen gemeinsam: Sie dienen als Basis für die Stoff- bzw. Musterentwicklung. Denn das Besondere bei Blutsgeschwister ist, dass wir jeden Stoff selber entwerfen und produzieren.

2. Vom Stoffdesign zum Modellentwurf

Sind die Geschichten erdacht und die Stoffe kreiert, werden im nächsten Schritt die Modelle entwickelt. Denn jede Geschichte braucht ihre Protagonisten. Von den strahlenden Hauptdarstellern bis hin zu den vielen Stars und Sternchen, ohne die ja bekanntlich gar nichts läuft. Karin und ihr Team versuchen dabei stets eine ausgewogene Mischung aus bewährten Lieblingsteilchen, innovativen Neuentwicklungen sowie passenden Schnitten zur jeweiligen Kollektionsgeschichte zu entwerfen. Hier ist viel technischer Sachverstand gefragt…

3. Kollektionsrahmenplanung

Allem voran geht eine ausgeklügelte Kollektionsrahmenplanung. Auch wenn wir uns nicht an allgemeinen Modetrends orientieren, eine Auswertung, Einschätzung und versierte Vorbereitung einer jeden Kollektion ist unerlässlich. Schließlich möchten wir sicherstellen, dass unsere Kundinnen ihre absoluten Schnitt-Lieblingen in neuem Mustergewand auch in der folgenden Saison wiederfinden und wir sie auf der anderen Seite mit vielen neuen Schnitten und Mustern überraschen. Dies bedarf vieler Recherchen und eine enge Zusammenarbeit zwischen allen Bereichen.

Karin Ziegler
Gründerin und Geschäftsführerin seit 2001

Karin ist als Head of Design kreativer Kopf und schöpferische Hand von Blutsgeschwister. Am liebsten macht sie sich die Modewelt, wie sie ihr gefällt, fernab vom gängigen Modediktat, Hauptsache bequem und alltagstauglich. Als Modedesignerin und Schneiderin versteht sie es, Frauen zu umgarnen. Karin lebt und liebt in Berlin, besonders ihre beiden wundervollen Töchter und Vater ihrer Kinder. Noch mehr über Karin erfährst Du hier .

4. Produktentwicklung entsteht im Team

Nachdem Stoffe/Muster designed sowie Schnitte kreiert wurden, kommt die Produktentwicklung ins Spiel. Immer mit dem Ziel, die geeignetsten Materialien und Produktionsverfahren für die jeweiligen Modelle ausfindig zu machen. Es werden Zutaten und Details ausgewählt, beschafft und getestet. Produzenten werden involviert, Preise angefragt und verhandelt, Schnitte finalisiert… Hier greifen alle Bereiche ineinander und im Zentrum steht die Teamarbeit.


5. Von der Theorie zur Praxis: Die Erstmuster kommen

Sobald die Kollektionsteile entwickelt sind, Materialien gesourct und passende Produzenten ausgewählt wurden, ist es Zeit für die Beauftragung der Erstmuster. Die Lieferanten starten nach detailliertem Briefing ihre Arbeit und fertigen innerhalb mehrerer Wochen die ersten Musterteile und Probestoffe an. Sobald die bei uns eingetroffen sind, wird an vielen Stellen geprüft und optimiert. Ist die Passform gut oder sind vielleicht die Ärmel zu kurz oder zu lang. Ist die Druckqualität bzw. die Farbigkeit der Muster so, wie wir uns das vorgestellt haben? Dies und viele andere Details werden in der ersten Anprobe besprochen. Hier kommen die geballte Erfahrung und Kompetenz von Karin und ihrem Team zum Einsatz. Auf dieser Basis werden dann unsere Zweitmuster, die sogenannten Salesmansamples angefordert.

6. Feel good, wear fair: Transparenz in unserer Lieferkette

Während die Erstmuster gefertigt werden, durchleuchtet unsere CSR-Managerin Katharina gemeinsam mit dem Produktentwicklungsteam die Produktion der einzelnen Kleidungsstücke noch genauer. Wir streben die optimale Transparenz in unserer gesamten Lieferkette an. Dabei gehen wir Schritt für Schritt vor und nehmen hierbei unsere Lieferanten bewusst und zielführend in die Pflicht. Wir bringen in Erfahrung, welche Zutaten der Lieferant genau verwendet bzw. woher er diese genau bezieht, auch, wo z.B. die Baumwolle eingekauft wird und welche Inhaltsstoffe für die Färbung verwendet werden. Ihr könnt Euch vielleicht vorstellen, dass dies ein langwieriger und komplexer Prozess ist, der eine vertrauensvolle und enge Zusammenarbeit zu unseren Produzenten voraussetzt.


7. Die Salesmansamples treffen ein und die Produktionsfreigabe wird erteilt


Nachdem die ersten Optimierungen an Schnitten, Stoffen und Mustern vorgenommen wurden und Klarheit über Herkunft und Verarbeitung der Materialien und Zutaten herrscht, erreichen uns die Salesmansamples. Die werden auch als Verkaufsmuster für unseren Großhandel und als Shoooting-Teile für den Onlineshop verwendet. Die Teilchen sind schon so ausgereift, dass es nur noch in wenigen Ausnahmen zu Änderungen kommt. Ihr könnt Euch sicher vorstellen, dass die Vorfreude bei der Ankunft im gesamten Team groß ist. Sämtliche Bereiche in unserem Atelier versammeln sich aufgeregt in der Produktentwicklung, um die Neuankömmlinge zu begutachten. Eine letzte Anprobe stellt sicher, dass die Änderungen auch korrekt übernommen und umgesetzt wurden. Außerdem führt unser Qualitätssicherungsteam Materialtests durch und prüft die Stoffe auf ihre chemische und physikalische Zusammensetzung. Ist alles so, wie wir es uns vorgestellt haben, erfolgt die finale Freigabe und die Teilchen gehen in Produktion.

8. Von der Produktionsstätte bis hin zu unserem Lager in Schwaig

Sobald die Salesmansamples von allen Beteiligten freigegeben wurden, starten unsere Lieferanten die Hauptproduktion, die tatsächlich mehrere Monate in Anspruch nimmt. Als Mitglied der Fair Wear Foundation achten wir besonders darauf, dass die Arbeiter*innen in unseren Produktionsstätten geregelten Arbeitszeiten nachgehen und Überstunden vermieden werden. Auch der Versandweg wird möglichst nachhaltig gestaltet. Wir setzen auf die Seefracht sowie den Zugverkehr und nutzen nur in Ausnahmen das Flugzeug. Während dieses Prozesses spielt die Qualitätskontrolle eine wichtige Rolle. Um mögliche Fehler in der Produktion frühzeitig zu erkennen, wird diese überwacht. Sowohl vor Ort bei unseren Produzenten, als auch von unserem Berliner Atelier aus. Haben die Kollektionsteilchen erst ihren Platz in unserem Lager im bairischen Schwaig eingenommen, gibt es zusätzlich noch eine Wareneingangskontrolle, bei der unser Qualitätsmanagement-Team die Teilchen stichprobenartig kontrolliert und für den Verkauf bzw. Versand freigibt.

Über alle Schritte der Produktentwicklung und Produktion hält Sandra als Leitung dieser Abteilung stets ein wachsames Auge.

Sandra Walker
Leitung Produktentwicklung, Produktion & Einkauf seit 2010

Sandra leitet bereits seit vielen Jahren voll Weitblick die Produktion sämtlicher Produkte im blutsgeschwisterlichen Sortiment. Ökologisch verträgliche Produktionsprozesse, einwandfreie Qualität und soziale Verantwortung in der gesamten Supply Chain entwickeln sich unter ihrer sanften Führung konsequent weiter! Weit gereist verliert Sandra jedoch nie den Kontakt zu ihrer Familie und bleibt im Herzen ein Schwarzwaldmädel, das mit ganz viel Liebe und Loyalität nicht nur die Marke voranbringt, sondern die Welt auch für ihre eigenen Kinder zu einem besseren Ort macht.

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